Ob bestimmte Übungen als geeignet oder ungeeignet empfunden werden, wird immer von der Toleranzgrenze und Betrachtungsweise des Einzelnen abhängig sein. Naturgemäß wird der Trainer im Leistungssport Übungen einsetzen wollen und auch dürfen, die im Schulsport als umstritten gelten, da dem Schüler häufig die muskulären Voraussetzungen und die richtige Bewegungsvorstellung für eine gefahrlose Durchführung fehlen. Insofern kann eine unter der Rubrik »ungeeignet« erscheinende Übung für den Schulsport zwar ungeeignet sein, im Leistungssport aber durchaus Verwendung finden. hier gehts weiter »

Muskelfunktionstest
Testmuskulatur
m. m. ischiocrurales Kniegelenksbeuger

Testziel Beweglichkeit
Testperson liegt in der Rückenlage und umfasst mit beiden Händen die Rückseite eines Oberschenkels. Langsam das Bein bis zum vollen Bewegungsausschlag in der Hüfte beugen. Das andere Bein darf dabei nicht den Kontakt zur Unterlage verlieren. hier gehts weiter »

Muskelfunktionstest
Testmuskulatur
m. quadriceps femoris (vierköpfiger Schenkelstrecker)

Testziel Beweglichkeit
Testperson liegt in Bauchlage mit gestrecktem Körper und zieht mit gegenüberliegender Hand die Ferse zum Gesäß, ohne dabei die Hüfte zu beugen. Die Bewertung der Dehnbarkeit richtet sich nach dem Abstand zwischen Ferse und Gesäß. hier gehts weiter »

Muskelfunktionstest
Testmuskulatur
m. iliopsoas (Lendendarmbeinmuskel)

Testziel Beweglichkeit
Testperson liegt in der Rücklage auf einer Bank bzw. einem Tisch. Beide Hände umfassen den Unterschenkel eines Beines und ziehen das Knie zur Brust. Bei Knieverletzungen Rückseite des Oberschenkels umfassen. Jetzt das andere Bein selbständig in die Hüftstreckung drücken. Die Bewertung der Beweglichkeit ist von der Hüftstreckung abhängig. hier gehts weiter »

Muskelfunktionstest
Testmuskulatur
m. pectoralis major (großer Brustmuskel)
m. latissimus dorsi (breiter Rückenmuskel)
m. teres major (großer Rundmuskel)

Testziel Beweglichkeit
Bei diesem Test geht es um die Feststellung der Dehnbarkeit von großem Brustmuskel, breitem Rückenmuskel und großem Rundmuskel. Wir haben bewusst auf eine dreistufige Einteilung verzichtet, weil die Beurteilung der Dehnbarkeit der einzelnen Muskeln auch von der Armhaltung und der Gelenkstellung abhängig ist. Deshalb wollen wir uns auf eine Gesamtbetrachtung beschränken, die dennoch dem einzelnen eine gezielte Überprüfung möglich macht. hier gehts weiter »

Testziel Kraft

Testperson liegt in Bauchlage auf einem Kasten und hält sich mit den Händen am Kastenrand fest oder auf einem Stuhl und verschränkt die Arme vor den Stuhlbeinen. Beide Beine sind angestellt und Becken liegt auf, Hüftgelenk muss jedoch frei beweglich sein. Ein Bein langsam bis zur Waagrechten heben, ohne dabei die Beugstellung zu verändern. Im Anschluss daran mit dem anderen Bein die Übung durchführen. Bei Tendenz zum Hohlkreuz bzw. Druckempfindlichkeit kleines Kissen bzw. Handtuch unterlegen. hier gehts weiter »

Testziel Kraft
Testperson liegt in Bauchlage auf einem Tisch bzw. Kasten (Becken darf nicht aufliegen) und hält sich mit den Händen an der Kante fest. Beine vom Boden bis zur Horizontalen heben und dort halten.
10 sek. – normale Kraft
5 sek. – leichtes Kraftdefizit
bis zur Waagrechten heben – erhebliches Kraftdefizit
Kann nicht bis zur Waagrechten gehoben werden, ist krankengymnastische Übungsbehandlung notwendig.

Testmuskulatur m. rectus abdominis
(gerader Bauchmuskel)
unterstützt durch
m. obliquus internus abdominis
(innerer schräger Bauchmuskel)
m. obliquus externus abdominis
(äußerer schräger Bauchmuskel)

Testziel Kraft
Bei Übung 1 liegt die Testperson auf dem Rücken mit angestellten Beinen, Winkel im Kniegelenk unter 90°.

Erhöhung hinter den Felsen als Gegenhalt (kann auch der Arm eines Partners sein) und Arme Richtung Knie strecken. Jetzt Oberkörper langsam aufrichten, bis Schulterblattspitzen vom Boden gelöst sind. Jede zu schnelle Bewegung verfälscht das Ergebnis und ist als ungültig zu bewerten. hier gehts weiter »

Wie schon erwähnt, können verschiedene Störfaktoren im Alltag und Leistungssport die Ursache für die Entstehung muskulärer Dysbalancen sein. Häufig bleibt die Abschwächung und Verkürzung der Muskulatur als langsam fortschreitender Prozess dem einzelnen weitgehend verborgen. Nicht selten werden die Störungen des muskulären Gleichgewichts erst beim Sportarzt diagnostiziert bzw. bei einer Befunderhebung von einem Krankengymnasten erkannt. Schmerzen und verringerte Leistungsfähigkeit sind leider oft der späte Anlass, den Sportmediziner bzw. Krankengymnasten aufzusuchen. hier gehts weiter »

Unter muskulären Dysbalancen versteht man im allgemeinen ein Ungleichgewicht zwischen der tonischen und der phasischen Muskulatur bzw. Schwächen in der Kinetischen Kette als Folge von exogenen und endogenen Faktoren. Die tonische Muskulatur hat als Hauptaufgabe Haltefunktionen zu erfüllen und reagiert auf Fehl- und Überlastung relativ schnell mit einer Tonuserhöhung und daraus resultierender Muskelverkürzung. hier gehts weiter »