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Muskelfunktionstest
Testmuskulatur
m. m. ischiocrurales Kniegelenksbeuger

Testziel Beweglichkeit
Testperson liegt in der Rückenlage und umfasst mit beiden Händen die Rückseite eines Oberschenkels. Langsam das Bein bis zum vollen Bewegungsausschlag in der Hüfte beugen. Das andere Bein darf dabei nicht den Kontakt zur Unterlage verlieren. hier gehts weiter »

Muskelfunktionstest
Testmuskulatur
m. quadriceps femoris (vierköpfiger Schenkelstrecker)

Testziel Beweglichkeit
Testperson liegt in Bauchlage mit gestrecktem Körper und zieht mit gegenüberliegender Hand die Ferse zum Gesäß, ohne dabei die Hüfte zu beugen. Die Bewertung der Dehnbarkeit richtet sich nach dem Abstand zwischen Ferse und Gesäß. hier gehts weiter »

Testziel Kraft

Testperson liegt in Bauchlage auf einem Kasten und hält sich mit den Händen am Kastenrand fest oder auf einem Stuhl und verschränkt die Arme vor den Stuhlbeinen. Beide Beine sind angestellt und Becken liegt auf, Hüftgelenk muss jedoch frei beweglich sein. Ein Bein langsam bis zur Waagrechten heben, ohne dabei die Beugstellung zu verändern. Im Anschluss daran mit dem anderen Bein die Übung durchführen. Bei Tendenz zum Hohlkreuz bzw. Druckempfindlichkeit kleines Kissen bzw. Handtuch unterlegen. hier gehts weiter »

Testziel Kraft
Testperson liegt in Bauchlage auf einem Tisch bzw. Kasten (Becken darf nicht aufliegen) und hält sich mit den Händen an der Kante fest. Beine vom Boden bis zur Horizontalen heben und dort halten.
10 sek. – normale Kraft
5 sek. – leichtes Kraftdefizit
bis zur Waagrechten heben – erhebliches Kraftdefizit
Kann nicht bis zur Waagrechten gehoben werden, ist krankengymnastische Übungsbehandlung notwendig.

Testmuskulatur m. rectus abdominis
(gerader Bauchmuskel)
unterstützt durch
m. obliquus internus abdominis
(innerer schräger Bauchmuskel)
m. obliquus externus abdominis
(äußerer schräger Bauchmuskel)

Testziel Kraft
Bei Übung 1 liegt die Testperson auf dem Rücken mit angestellten Beinen, Winkel im Kniegelenk unter 90°.

Erhöhung hinter den Felsen als Gegenhalt (kann auch der Arm eines Partners sein) und Arme Richtung Knie strecken. Jetzt Oberkörper langsam aufrichten, bis Schulterblattspitzen vom Boden gelöst sind. Jede zu schnelle Bewegung verfälscht das Ergebnis und ist als ungültig zu bewerten. hier gehts weiter »

Wie schon erwähnt, können verschiedene Störfaktoren im Alltag und Leistungssport die Ursache für die Entstehung muskulärer Dysbalancen sein. Häufig bleibt die Abschwächung und Verkürzung der Muskulatur als langsam fortschreitender Prozess dem einzelnen weitgehend verborgen. Nicht selten werden die Störungen des muskulären Gleichgewichts erst beim Sportarzt diagnostiziert bzw. bei einer Befunderhebung von einem Krankengymnasten erkannt. Schmerzen und verringerte Leistungsfähigkeit sind leider oft der späte Anlass, den Sportmediziner bzw. Krankengymnasten aufzusuchen. hier gehts weiter »